Ein Praktikumszeugnis sollte man sich grundsätzlich immer ausstellen lassen, denn ansonsten kann man potenziellen Arbeitgebern später nicht "beweisen", dass man auch wirklich Praxiserfahrung gesammelt hat. Unterschieden werden kann zwischen einem einfachen (reiner Tätigkeitsnachweis) und einem qualifizierten Arbeitszeugnis. In dem einfachen Zeugnis wird lediglich schriftlich festgehalten, dass Sie in dem Unternehmen ein Praktikum gemacht haben und von wann bis wann dies geschehen ist.
Ein qualifiziertes Arbeitszeugnis ist natürlich immer besser, aber einen wirklichen Anspruch darauf haben nur sehr wenige Praktikanten. Mängel, die innerhalb eines qualifizierten Arbeitszeugnisses auftauchen können sind aufgelistet unter: www.arbeitszeugnis.de/zeugnismaengel.php und einen auführlichen Artikel auf www.stellenboersen.de.
Sie sollten sich im Klaren darüber sein, dass es eine eigene "Zeugnissprache" gibt. Durch diese ist es den Personalern möglich, Arbeitszeugnisse zu schreiben, die sich zwar gut anhören, häufig aber einer schlechten Note entsprechen
Es lohnt sich deshalb, einen Ratgeber zur Hand zu nehmen (siehe Buchtipps). Es gibt schlichtweg zu viele Tipps und Tricks, auf die man achten muss, als dass man sie an dieser Stelle aufführen könnte.
Manchmal geben einem die Arbeitgeber auch die Möglichkeit, ein eigenes Zeugnis zu erstellen. Dies kann sowohl als Chance als auch als Risiko angesehen werden. Wie oben bereits erwähnt sollten Sie auf jeden Fall mit Büchern arbeiten und das Zeugnis im Anschluss von einem Experten durchsehen lassen. Es gibt einfach zu viele Fallen, in die man tappen kann. Haben Sie in dem für sie erstellten Praktikumszeugnis Mängel entdeckt lohnt es sich, im Nachhinein noch nachzufragen und das Dokument gegebenenfalls korrigieren zu lassen.